Mittwoch, 16. Dezember 2015

das größte Lob, das man einer Mama geben kann

Wir, also Schnuti & ich hatten letzten Freitag einen Termin bei unserer Heilpraktikerin. Das machen wir alle paar Monate mal. Einfach so...

Und als ich da so die "Problemchen" und "Wehwechen" von Schnuti erzählte fiel mir schon auf, das die HP die Kleine total beobachtete.
Ich erzählte also, das sie Abends sehr schlecht zur Ruhe kommt, meistens ziemlich hibbelig ist und oft gelangweilt durch die Wohnung tigert.

Auf einmal sieht sie mich an und sagt:

 "Ihr habt alles richtig gemacht, ihr habt einem Kind die Chance gegeben, es selbst zu sein!" 


Öh... ja!? Wirklich? 

Manchmal zweifelt man doch, ob man alles "richtig" macht und ob man seinem Kind alles gibt und zeigt, was es braucht. 

- Bekommt es genug Aufmerksamkeit? (ein Punkt, der mir noch doof im Magen liegt)
- Darf es genug Kind sein?
- Darf es überhaupt so sein, wie es ist?
- Geht man in bestimmten Situationen genug auf das Kind ein?
- Wie schauts mit den Spielsachen und den sozialen Kontakten aus?

All das sind Fragen, die man sich als Elternteil, wahrscheinlich meist die Mamas, immer wieder stellt. 

Und als die HP dann diesen Satz sagte, war ich erstmal baff und hatte ein klein wenig Pipi in den Augen. 

Sie meinte, das Schnuti komplett bei sich ist, sich fühlt und spürt. das diese Kombination das Beste für ein Kind ist. 
Sie kann alleine sein und weiß, das sie nie alleine ist.

In der Zeit, als wir da zusammen in dem Raum saßen, spielte Schnuti mit irgendwelchen Spielsachen. Und als sie wieder meine Nähe brauchte, quasi den Akku wieder aufladen wollte, krabbelte sie kurz auf meinen Schoß, begutachtete eine Filzmaus und krabbelte nach 5 Minuten wieder runter, um mit nem Ball zu spielen. 

Weiter meinte die HP (auf meine Aussage hin, das sie sich langweilt, weil sie so rumtigert), das sie keine teuren Spielsachen braucht, weil sie sich hat und sie sich mit sich selbst beschäftigen kann. 
Das beobachte ich seit geraumer Zeit auch. Sie liegt auf der Couch mit ihrer Mimi und erzählt ihr was. Das kann sie bis zu 30 Minuten. 
Allerdings fing das erst vor ca. 2 Wochen an. Was "normal" ist, weil im Alter von 2 Jahren muss die Mama nicht mehr im Raum sein. (Steinzeit und Ur-Instinkt und so) Es reicht wenn sie in hörbarer Reichweite ist. 

Zum Abschied drückte sie uns noch und sagt: "Habt ihr toll gemacht, euren Golddukaten!" :)

Danke, tut gut zu hören! <3


Frau Schnäselchen 

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